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Arbeitskleidung mit Logo im Handwerk: Teile, Stick und Druck

Von
Team Shirtplus, Werkstatt München
Aktualisiert
Lesezeit
6 Minuten

T-Shirt, Polo, Pullover, Weste: Welche Arbeitskleidung sich im Handwerk bewährt, wann Stick und wann Druck hält und was bei Warnwesten gilt.

Was Arbeitskleidung im Handwerk leisten muss

Arbeitskleidung im Handwerk hat zwei Aufgaben. Sie muss den Alltag aushalten: Staub, Farbe, Öl, viel Bewegung und häufiges Waschen. Und sie ist Werbung. Dein Team steht beim Kunden im Wohnzimmer, auf dem Gerüst an der Hauptstraße und an der Kasse im Baumarkt. Jedes Mal sieht jemand dein Logo.

Daraus ergeben sich drei Fragen, die wir mit dir vor jedem Auftrag klären: Welche Teile braucht dein Team wirklich? Welche Veredelung hält auf welchem Teil? Und was soll man aus der Entfernung lesen können? Die Antworten unterscheiden sich je nach Gewerk. Ein Maler braucht andere Kleidung als ein Elektriker, ein Gärtner andere als ein Fliesenleger.

Die Grund­ausstattung: welches Teil wofür

Westen sind im Handwerk besonders beliebt: Der Rumpf bleibt warm, die Arme sind frei, und im Winter passt eine Weste über den Pullover. Wenn du Westen besticken lassen willst, findest du bei uns Softshell-, Fleece- und Steppwesten, viele davon in Damen- und Herrenschnitt. So setzen wir die einzelnen Teile ein:

  • T-Shirts

    Das Teil, das am häufigsten gewaschen wird. Logo vorne gestickt oder gedruckt, Kontakt groß auf dem Rücken.

    Stick Druck

  • Poloshirts

    Für Termine beim Kunden und das Büro. Der Stick auf der Brust wirkt auf Polos besonders gepflegt.

    Stick

  • VorneHinten

    Pullover und Hoodies

    Für die kalte Jahreszeit und unter der Weste. Brust gestickt, Rücken gedruckt.

    Stick Druck

  • Westen und Softshelljacken

    Die äußerste Schicht, die man am meisten sieht. Logo auf der Brust, bei Bedarf Schriftzug auf dem Rücken.

    Stick Druck

Für jede Person mehrere Shirts und einen Pullover einzuplanen, ist sinnvoll: Dann ist immer eine Garnitur in der Wäsche und eine im Einsatz. Ab größeren Stückzahlen sinkt außerdem der Preis pro Teil spürbar.

Stick oder Druck: was im Handwerks­alltag hält

Beide Veredelungen halten, wenn sie zum Teil passen. Der Unterschied liegt darin, wie sie altern und was sie gut darstellen können:

Kriterium Garn im Stoff Stick Farbe darauf Druck
Wirkung Plastisch, wertig, sieht nach Betrieb aus Flach, klar, auch großflächig
Viele Wäschen Sehr robust, übersteht viele Wäschen Hält gut, wenn auf links gewaschen wird
Kleine Schrift Grenzen bei sehr feinen Details Auch kleine Schrift bleibt scharf
Große Flächen Wird steif und schwer Bleibt flexibel, ideal für den Rücken
Typisch für Logo auf Brust und Ärmel, Namen Kontaktdaten und Schriftzüge auf dem Rücken

Bei gefütterten Westen und Jacken kommt beim Stick noch das Futter ins Spiel. Was du dort beachten musst, steht in unserem Beitrag Jacken mit Logo besticken.

Weißer gestickter Schriftzug auf dunkelgrauem Stoff, Nahaufnahme aus der Shirtplus-Stickerei in München

Aus der Werkstatt

Kontrast schlägt Farbenvielfalt

Ein weißer Schriftzug auf dunkelgrauem Stoff: einfacher geht ein Stick kaum, und genau deshalb ist er aus der Entfernung gut lesbar. Auf dunkler Arbeitskleidung wirkt ein einfarbiger, heller Stick oft klarer als ein mehrfarbiges Logo, bei dem einzelne Farben im Stoff untergehen.

Firmenkleidung besticken lassen

Vorne Stick, hinten Druck: der Rücken als Werbefläche

Die Brust zeigt, wer du bist. Der Rücken sagt, wie man dich erreicht. Wenn dein Team auf der Leiter steht oder sich über eine Baugrube beugt, sieht man den Rücken oft mehr als die Brust. Deshalb gehören Telefonnummer oder Website groß und gut lesbar dorthin. Diese Fälle helfen beim Entscheiden:

  • Dein Firmenlogo kommt auf die linke Brust von Polo, Pullover und Weste.

    Stick

  • Telefonnummer und Website sollen auf dem Rücken stehen.

    Druck

  • Jede Person bekommt ihren Vornamen auf die Brust.

    Stick

  • Du brauchst viele gleiche T-Shirts mit einfarbigem Logo.

    Siebdruck

  • Dein Logo hat Verläufe oder viele Farben und soll aufs T-Shirt.

    DTF-Druck

  • Oft die beste Antwort

    Beides kombinieren

    Logo gestickt auf der Brust, Kontaktdaten gedruckt auf dem Rücken.

    Stick + Druck

Kontrast vor Hausfarbe

Weiß auf Dunkelgrau oder Schwarz auf Hellgrau liest man aus der Entfernung. Eine Hausfarbe, die sich kaum vom Stoff abhebt, verschwindet.

Große Fläche, gute Datei

Ein Rückendruck braucht eine scharfe Vorlage, am besten als Vektordatei. Eine kleine Pixelgrafik wird groß unscharf.

Für die Schrift auf dem Rücken gilt: lieber kräftig und schlicht als dünn und verspielt. Eine Telefonnummer ist schnell erfasst, wenn sie in Ziffernblöcken steht. Eine kurze Website lässt sich leichter merken als eine lange.

Und Warn­westen?

Exkurs

Bei Warnwesten sind die Leuchtfarbe und die Reflexstreifen Teil der Schutzwirkung. Ein Logo darf sie nicht verdecken. Wir setzen es deshalb als Druck auf eine freie Fläche, zum Beispiel auf den Rücken zwischen den Streifen. Was bei deinem Modell möglich ist, klären wir vorher.

  • Druck auf freier Fläche

    Kompaktes Logo oder Schriftzug, ohne die Streifen zu berühren

  • Logo über den Reflexstreifen

    Die Streifen müssen vollständig sichtbar bleiben

  • Großes Motiv über die Leuchtfarbe

    Je mehr Fläche bedeckt ist, desto weniger leuchtet die Weste

Waschen: damit Logo und Kleidung lange halten

Handwerkskleidung wird oft und gründlich gewaschen. Der Stick steckt das gut weg, weil das Garn fest im Stoff sitzt. Ein Druck hält am längsten, wenn die Kleidung auf links gewaschen und nicht direkt über das Motiv gebügelt wird. Die Temperatur richtet sich nach dem Pflegeetikett des Textils.

Gibst du die Kleidung in eine gewerbliche Wäscherei, sag es uns bei der Anfrage. Dort wird häufig anders gewaschen als zuhause, und das berücksichtigen wir bei der Wahl von Textil und Veredelung. Die wichtigsten Regeln für zuhause findest du in unserer Waschanleitung.

Von der ersten Idee bis zum Nachbestellen

  1. Bedarf klären

    Wer braucht welche Teile, in welchen Größen und wie viele zum Wechseln?

  2. Textil und Logo

    Du wählst die Teile im Shop und schickst uns dein Logo. Wir beraten dich kostenlos zum Layout.

  3. Freigabe

    Du bekommst eine digitale Vorschau mit Position und Größe, die du vor der Produktion freigibst.

  4. Produktion in München

    Wir sticken und drucken im eigenen Haus. Die Lieferung dauert in der Regel ca. 7–10 Werktage.

  5. Nachbestellen

    Neue Leute im Team? Gleiche Teile kannst du einfach nachbestellen.

Führst du Arbeitskleidung zum ersten Mal ein, führt dich unsere Checkliste Firmenkleidung einführen Schritt für Schritt durch die Planung.

Häufige Fragen zur Arbeitskleidung mit Logo

Noch Fragen?

Schick uns dein Motiv, wir melden uns mit einer Empfehlung.

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Hält ein Stick auf Arbeitskleidung länger als ein Druck?

Ein Stick ist sehr robust und übersteht viele Wäschen. Ein guter Druck hält aber ebenfalls lange, wenn das Textil passt und richtig gewaschen wird. Für große Rückenmotive ist der Druck die bessere Wahl.

Kann ich Logo und Telefonnummer auf einem Teil kombinieren?

Ja, das ist die typische Lösung im Handwerk: Logo als Stick auf der Brust, Kontaktdaten als Druck auf dem Rücken. Wir machen beides im eigenen Haus.

Kann ich Warnwesten mit meinem Logo bekommen?

Ja, als Druck auf einer freien Fläche. Reflexstreifen und Leuchtfarbe bleiben frei, damit die Weste ihre Schutzwirkung behält.

Was passiert, wenn später neue Mitarbeiter dazukommen?

Du bestellst einfach nach, am besten mit Bezug auf deine erste Bestellung. Solange das Modell erhältlich ist, passen die neuen Teile zu den bisherigen.

Du willst dein Team einkleiden und weißt noch nicht, womit du anfängst? Schick uns deine Anfrage mit Logo, Gewerk und Teamgröße – wir melden uns mit einem Vorschlag.

SHIRTPLUS

Team Shirtplus

Druck und Stick im eigenen Haus in München. Mit KI-Unterstützung erstellt. Stand: 12.10.2026.

Du hast Fragen zu deinem Projekt?

Wir beraten dich kostenlos zum Layout und sagen dir, welches Verfahren zu deinem Logo passt.